Marc Oedekoven und Sanja Padial
Frankfurt am Main, 3. Februar 2026 – Beim Aviation-Event 2026 Germany – Luftverkehrsgipfel Deutschland im HOLM (House of Logistics & Mobility) in Frankfurt diskutierten führende Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik die Zukunft des Luftverkehrsstandorts Deutschland im internationalen Wettbewerb.
Hochrangige Besetzung auf dem Podium
Neben politischen Impulsen von Stefan Schnorr (Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr), Manfred Pentz (Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Hessen) und Stephanie Wüst (Stadträtin und Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing der Stadt Frankfurt am Main) bot das International Media Kickoff ein prominent besetztes Expertenpanel. Die Moderation übernahm Rüdiger Kiani-Kress (WirtschaftsWoche). In einem Diskussionspanel mit internationalen Branchenführern wie Ivan Bassato (Rome Airports), David Carlisle (Condor) und Mete Erna (TAV Airports Holding), hob Marc Oedekoven (Geschäftsführender Gesellschafter der KIBIX Logistics GmbH & Vorsitzender der LAG – Logistics Alliance Germany e. V.) die zentrale Rolle der Logistik hervor.
Logistik als unverzichtbarer Wirtschaftsmotor
Oedekoven betonte, dass die zentrale Bedeutung funktionierender Lieferketten für die globale Wirtschaft. Ohne leistungsfähige internationale Transportnetzwerke kämen Produktions- und Montageprozesse weltweit zum Erliegen. Auch moderne Vertriebskanäle wie der E-Commerce seien existenziell auf diese Infrastruktur angewiesen.
Besonderes Gewicht legte Oedekoven auf die Rolle der Luftfracht: Sie ist unverzichtbarer Bestandteil des Welthandels und verantwortet rund 35 Prozent des Wertes der global gehandelten Waren. Das gesamte Ökosystem – von Flughäfen und Lagerhäusern über Airlines und Spediteure bis hin zu lokalen Logistikdienstleistern – trägt dabei gleichermaßen zur globalen Konnektivität bei.
Digitalisierung als Pflichtaufgabe
Mit Blick auf die Zukunftssicherung der Branche bezog Marc Oedekoven eine klare Position: „Ohne eine umfassende und weitreichende Digitalisierung der Prozesse wird das globale Handelswachstum stagnieren und die Zukunft der Luftfracht gefährdet. Digitalisierung muss für alle Akteure der Branche – einschließlich der Politik – oberste Priorität haben.“ Das Luftfahrt-Ökosystem könne seine Wettbewerbsfähigkeit nur durch Nachhaltigkeit, Innovation und eine konsequente digitale Transformation dauerhaft sichern.
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