{"id":2212,"date":"2024-11-06T11:19:00","date_gmt":"2024-11-06T10:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/info.logistics-alliance-germany.de\/mosolf-draengt-in-high-und-heavy\/"},"modified":"2025-04-15T11:27:00","modified_gmt":"2025-04-15T09:27:00","slug":"mosolf-draengt-in-high-und-heavy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/info.logistics-alliance-germany.de\/de\/mosolf-draengt-in-high-und-heavy\/","title":{"rendered":"Mosolf dr\u00e4ngt in High &#038; Heavy"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Logistikdienstleister will sich von der Autobranche unabh\u00e4ngiger machen und diversifiziert<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2210,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2212","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-infrastructure-de"],"acf":{"bildunterschrift":"Dr. J\u00f6rg Mosolf, Vorstandsvorsitzender der Mosolf Group (links), er\u00f6ffnete zusammen mit Jan Oehmicke, Vice President DACH bei MG Motor Europa (Mitte), das Autoterminal im Jadeweserport. Der Start am Wilhelmshavener Standort im Jahr 2023 war f\u00fcr Mosolf der Einstieg in die Hafenlogistik in Deutschland.","foto-credit":"Mosolf Group","autor":"Sebastian Reimann","gastautor_firmaposition":"","zuerst_publiziert":"Dieser Artikel erschien zuerst in der DVZ","absatz_1_bis_3":"<p>Autos kann Mosolf \u2013 und k\u00fcnftig sollen auch Logistikdienstleistungen f\u00fcr deutlich gr\u00f6\u00dfere Gef\u00e4hrte vermehrt zum Angebot geh\u00f6ren. F\u00fcr Krane und Tunnelvortriebsmaschinen beispielsweise. Der Automotive-Spezialist dr\u00e4ngt in das High-&-Heavy-Gesch\u00e4ft sowie die Projektlogistik. Das hat CEO J\u00f6rg Mosolf der DVZ am Rande der BVL Supply Chain CX in Berlin verraten.<\/p>\r\n<p>Konkret investiert das Unternehmen in Multipurpose-Terminals in europ\u00e4ischen Seeh\u00e4fen, um so den Umschlag solcher \u00fcbergro\u00dfen G\u00fcter etwa von Unternehmen wie Liebherr oder Herrenknecht bewerkstelligen zu k\u00f6nnen und das bestehende Angebot f\u00fcr RoRo-G\u00fcter zu erg\u00e4nzen.<\/p>\r\n<p>So hat der Mittelst\u00e4ndler im Inneren Hafen in Wilhelmshaven \u00fcber acht Jahre eine entsprechende Fl\u00e4che gemietet \u2013 nicht weit entfernt von der bestehenden 150.000 Quadratmeter gro\u00dfen RoRo-Fl\u00e4che. Das Multipurpose-Terminal k\u00f6nne bereits operativ genutzt werden, werde aber noch ausgebaut und sei im kommenden Sommer dann komplett fertig, k\u00fcndigte Mosolf an.<\/p>\r\n<p>Interesse signalisiert der Unternehmer auch schon einmal bez\u00fcglich m\u00f6glicher Fl\u00e4chen im Zuge des geplanten Ausbaus des Jade-Weser-Ports. Dieser k\u00f6nnte seiner Einsch\u00e4tzung nach in f\u00fcnf bis acht Jahren geschehen. Aktuell treibt Mosolf dazu eine Studie voran, die Ende des Jahres vorliegen und den konkreten Kapazit\u00e4tsbedarf auch im Containersegment beziffern soll. \u201eDies ist Voraussetzung f\u00fcr die Planfeststellung\u201c, sagt er.<\/p>","absatz_4_bis_ende":"<p>Sein Ziel ist es, in Europa eine Art Multipurpose-Terminalnetz mit Standorten in Wilhelmshaven, aber auch in den Westh\u00e4fen und in S\u00fcdeuropa aufzubauen. In Zeebr\u00fcgge will das Unternehmen daher im Rahmen eines bestehenden JointVentures eine Fl\u00e4che \u00fcber 15 Jahre mieten. Und in Koper hat Mosolf gerade eine Firma f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsfeld gegr\u00fcndet und verhandelt mit Partnern wie dem Hafen Koper \u00fcber den Aufbau entsprechender Kapazit\u00e4ten ebendort sowie einer Hinterlandorganisation. Weitere Standorte k\u00f6nnten sich je nach Bedarf mittels Kooperationen mit Reedereien wie Polaris oder auch NYK ergeben, mit denen der Dienstleister seit geraumer Zeit zusammenarbeitet.<\/p>\r\n<p>Das verst\u00e4rkte Engagement ist auch im Zusammenhang mit der r\u00fcckwirkend zum Jahresbeginn vollzogenen \u00dcbernahme der Bremer Spedition Transport Overseas Group zu sehen. Diese hat Mosolf zufolge auch Expertise im Breakbulk- und Projektgesch\u00e4ft, so dass sich hier Synergien ergeben k\u00f6nnen. \u201eGrunds\u00e4tzlich geht es uns darum, unsere Aktivit\u00e4ten entlang der Lieferketten zu erweitern und Bereiche zu bedienen, die nicht dem RoRo-Segment zuzuordnen sind\u201c, sagt Mosolf. Um dies bewerkstelligen zu k\u00f6nnen, bedarf es ihm zufolge allerdings auch eines diesbez\u00fcglichen Durchgriffs. Daher die entsprechenden Investitionen in die Terminals.<\/p>\r\n<p>In seinem Kerngesch\u00e4ft der Automobillogistik vollzieht sich derweil ein tiefer Wandel. Gerade erst ist die Branche durch die Ank\u00fcndigung von Deutschlands gr\u00f6\u00dftem Autobauer VW aufgeschreckt worden, drei Fabriken schlie\u00dfen zu wollen. Als m\u00f6gliche Streichkandidaten wurden zuletzt Dresden, Emden und Osnabr\u00fcck genannt. Ausgemacht ist das aber noch nicht. Mosolf \u00e4u\u00dferte sich gegen\u00fcber der DVZ nicht explizit zu VW, hat aber eine klare Meinung dazu, was es braucht, um den deutschen Automobilstandort wieder leistungsf\u00e4higer zu machen: niedrigere Kosten, h\u00f6here Produktivit\u00e4t und bessere Produkte.<\/p>\r\n<p>Dem Unternehmer zufolge entstehen andernorts aber auch interessante M\u00e4rkte f\u00fcr Automobillogistiker. Als Beispiel nennt er Saudi-Arabien, wo sein Unternehmen \u00fcber ein Joint Venture mit Bahri Logistics derzeit eine Hinterlandlogistik aufbaut. Denn an vier Orten w\u00fcrden dort Autofabriken entstehen, etwa von Lucid Motors oder auch Hyundai. \u201eZudem werden in Saudi-Arabien pro Jahr etwa 500.000 bis 700.000 Autos zugelassen. Das entspricht etwa dem Marktvolumen Spaniens\u201c, so Mosolf.<\/p>","zitat":"Wir m\u00f6chten Bereiche au\u00dferhalb des RoRoSegments bedienen.","zitatgeber":"J\u00f6rg Mosolf","zitatgeber_firma":"CEO Mosolf Group","zahl":"","zahl_beschreibung":"","zweites_bild":null,"zweites_bild_bu":"","zweites_bild_foto-credit":"","kasten_headline":"","kasten_text":"","kasten_bild":null},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/info.logistics-alliance-germany.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2212","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/info.logistics-alliance-germany.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/info.logistics-alliance-germany.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/info.logistics-alliance-germany.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/info.logistics-alliance-germany.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2212"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/info.logistics-alliance-germany.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2212\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2215,"href":"https:\/\/info.logistics-alliance-germany.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2212\/revisions\/2215"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/info.logistics-alliance-germany.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2210"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/info.logistics-alliance-germany.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2212"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/info.logistics-alliance-germany.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2212"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/info.logistics-alliance-germany.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2212"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}